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Passwort sicher speichern

Im Blog www.php-einfach.de kann man lesen, dass ein Laptop nicht einmal eine Sekunde braucht, um 1 Millionen Hashs mit einem bestimmten Passwort zu vergleichen (ein Hash ist die Verschlüsselung eines Passworts). Mit leistungsfähiger Hardware können rund 8,5 Milliarden MD5-Hashs oder 3 Milliarden SHA1-Hashs pro Sekunde mit einem Passwort verglichen werden. Dass die Methoden MD5 und SHA1 nicht sicher genug sind, hat sich aber noch nicht rumgesprochen.

Die bessere Methode steht mit der PHP-Version 5.5 zur Verfügung. Ein starker Algorithmus, der ständige Wechsel des Hashs für ein und das selbe Passwort und die Verhinderung unendlicher Passwort/Hash-Abfragen dürfte es Hackern in Zukunft schwer(er) machen, sich in die Datenbank einzuloggen und Schaden anzurichten.

php-einfach.de bietet nicht nur Informationen zum Thema, sondern auch Lösungen. Für einen Newsletter liefert dieser Blog alle Scripts, die erforderlich sind, um Datenklau und Datenlöschung durch Angreifer zu verhindern.



Natürlich kann man das Subscriben und Unsubscriben auch per Email betreiben. Die Methode ist nicht besonders unsicher, weil die Authentifizierung über die Emailadresse erfolgt. Aber erstens funktioniert das nicht mit allen Browsern (z.B. Safira) und zweitens wissen viele Abonennten nicht mehr, mit welcher Emailadresse sie sich angemeldet hatten. Die Aktualisierung des Adressenmaterials lässt sich auch mit dieser Methode betreiben, wenn das Newsletter-Programm es unterstützt. Die Datenbank-Methode dürfte eleganter sein. Der Anschluss an das Newsletter-Programm kann direkt erfolgen oder über die Windows-Schnittstelle ODBC.

Ebook-Zukunft


Cover Dietmar Liste

(für Joachim Beigel)

Das eBook kommt nur schleppend voran. Neben dem pBook – also dem Papierbuch – spielt es keine große Rolle. Trotz günstiger Gerätepreise um die 100 Euro scheut die große Mehrheit der Leser die Anschaffung eines speziellen eReaders. Man hat ganz konventionell lieber eine mehr oder weniger dicke Schwarte in der Hand. Dabei ist der eReader noch nicht einmal Voraussetzung. Auch mit einem Tablet, einem Smartphone, einem Net- oder Notebook kann man Bücher lesen. Die erforderliche Software gibt es sogar kostenlos.

Der eReader hat zwei Vorteile: Die Lesbarkeit ist bei allen Lichtverhältnissen sehr gut. Und der Stromverbrauch ist minimal, so dass mit einer Aufladung wochen- oder gar monatelang gelesen werden kann.

Die Nachteile sind (noch): schwache Rechnerleistung und unzureichende Kompatibilität zum Standard (epub2 und epub3). Auf jedem Reader gibt es eine vom Original abweichende Darstellung, so dass man zur Qualitätskontrolle auf den Uralt-Reader Adobe Digital Editions angewiesen ist, der seine Marktposition mit dem DRM-Kopierschutz sichert. Eine neuere Alternative zum ADE ist der Bluefire-Reader (für Mobiles und PC).

Und so verwundert nicht, dass eBooks viel öfter mit dem Tablet gelesen werden. Der deutlich höhere Stromverbrauch wird also hingenommen. Das Tablet als Allzweckwaffe wird deshalb dem eReader mit eInk-Technik sehr wahrscheinlich den Garaus machen.

Das bedeutet natürlich nicht das Ende des eBooks, das heute in zwei verschiedenen Techniken auf dem Markt ist: Amazons azw3 (vormals mobi) und epub. Beide Formate basieren auf XHTML/HTML und können legal und (bei Kopierschutz) illegal in das andere Format konvertiert werden.

Ein Erfolgshindernis für das eBook ist die schlechte typografische und funktionale Gestaltung der großen Mehrheit. Selbst große Verlage liefern mangelhafte Ware, so dass das voreingestellte Design am eReader geändert oder gar abgestellt werden muss, was in allen Lesegeräten möglich ist. Somit ist nur eine Gestaltung empfehlenswert, die eine optimale Lesbarkeit und Funktionalität bereitstellt: bei Silbentrennung, Inhaltsverzeichnis, Fußnoten, Index und Abbildungen u.a.. Da Seitenumbruch von der Schriftgröße abhängt, braucht das eBook letztendlich alle Freiheiten.

Weil der leistungsschwache und monochrome eReader am Markt mehr und mehr eine untergeordnete Rolle spielt, sollten eBooks sich nicht auf ihn fokussieren. Damit unterfordert man alle anderen Lesegeräte und verzichtet auf Attraktivität. Ideal wäre natürlich die parallele Auslieferung einer Monochrom- und einer Colorversion in einem eBook, was herstellungstechnisch unproblematisch ist.

Anmerkung: Die Formatierungssprache CSS (Cascading Style Sheets) bietet übrigens alle Möglichkeiten der Anpassung an Displaygrößen. Dies ist auch ein Hinweis auf die systembedingte Trennung von Inhalt und Form. Alle Bestandteile eines Buchs wie z.B. Überschriften, Fließtext, Zitate, Fußnoten, Bildunterschriften usw. werden mit spezifischen Anweisungen versehen, die zentral definiert sind. Durch die Änderung der Anweisungen werden alle Bestandteile geändert. Diese Verfahrensweise ist nicht eBook-typisch, sondern seit langem Standard beim Publizieren. Deshalb überrascht es nicht, das man einen mit dem Programm InDesign von Adobe formatierten Buchtext auch als eBook ausgeben kann.

Mac or Win

Ein iPhone und ein iPad waren zu Besuch, um zu lernen, wie man eine Website füttert. Der Besitzer dieser Geräte arbeitet damit seit zwei Jahren, kann aber nur mailen und fotografieren. Dateimanager, Reziser, Renamer und FTPler konnte ich (Windianer und Androide) auf den Geräten und im App-Store nicht finden. Ich gebe zu, mein Interesse war nicht groß.

Ich habe in meiner Welt alles, was ich brauche. Die besten Apps will ich hier nennen … und dann für meinen Freund im Netz adäquates suchen.

TOTAL COMMANDER – Dateimanager mit FTP-Plugin, Texteditor und Musikplayer, App-Listing, …

… neben Aqua Mail die wichtigste App auf meinem Smartphone

AQUA MAIL

BLUEFIRE (DRM) – eBook-Reader (epub), besser als Digital Editions von Adobe

FBREADER – eBook-Reader (epup)

SECRET SAFE – Schatzkammer für alles, was nicht geklaut werden darf

TEXTMAKER – für alle Formate, also auch docx

PHOTO REZISER – Verkleinern (mit und ohne Beibehaltung der Proportionen) und Ausschneiden

HERMES – Erstellung von Aufträgen, die anhand eines QR Codes im Shop ausgedruckt werden

CANON PIXMA – Ausdruck von Seiten und Postkarten

SONY PHOTO – Übernahme von Camera per WiFi oder NFC

RAR – Zippen und Entzippen

OSM NAVIGATION – 5 Bundesländer frei

POSTWRAP – plakative Textdarstellung, auch auf eigenen Bildern

PDF VIEWER – auch alternative Darstellung als Text

PDF KONVERTER

FONT VIEWER

WIFI FILE TRANSFER

QR CODE GENERATOR

MICRO LAB – Fotoeffekte und Grafikerstellung

VOICE – liest nicht nur eBooks vor

and last but not least
APPS RESTORE – Sicherung von Apps (z.B. für Neuinstallation auf nicht angemeldeten Phones)

Ich habe zwei alte Apple Computer im Keller, bin also nicht abgeneigt (gewesen).

Ich schätze besonders Freunde und Kollegen, die mit den am meisten verwendeten Systemen arbeiten. Da wird mehr Hilfe geboten.

Der Besucher, der diesen Text veranlasst hat, kennt keinen einzigen Apple User.

Windows ausgebootet?

Screenshot in Mint, bearbeitet mit Irfan, ins Netz mit FileZilla

Falls Microsoft wirklich plant, Windows in der Cloud bereitzustellen, dann ist der Schritt zu einem Cloud-System – wie es Adobe betreibt – die logische Folge. Dem User wird Sicherheit versprochen und Schutz vor Schnüffelei. Trotz patriot act.

Ich habe Windows 10 installiert und eine Weile damit problemlos gearbeitet. Als ich bei Golem auch las, dass die bei mir installierten Programme von Microsoft registriert werden, habe ich die SSD mit Windows 10 gegen eine neue ausgetauscht und wieder Windows 7 installiert.

Dazu gesellt sich nun auch die Linux Distribution Mint. Seit Suse ist es der dritte oder vierte Versuch, das Betriebssystem zu wechseln. Nun scheint es dank Wine aber ernst zu werden. Die problemlose Installation der PC-Software IrfanView in Mint lässt alle Einwände vergessen. Zu viele Programme, mit denen ich in Windows arbeite, standen bisher in Linux nicht zur Verfügung. Nicht alle werden mit Wine laufen, aber bisher laufen genug, um Windows zu verabschieden. Eine Weile wird es im Hintergrund schlummern, um im Notfall über den Bootmanager geweckt zu werden.

Mysql oder Glob/Scandir

Beim Bau einer Website kommt es in erster Linie auf die Navigation an. Sie sollte im Betrieb ohne manuelle Eingriffe funktionieren und die Links automatisch zusammenstellen. Das funktioniert, wenn die Inhalte in einer Datenbank stecken. Mit einem Script werden die Seiten nach vorgegebenen Kriterien aus der Datenbank geladen und gemäß den Gestaltungvorgaben angezeigt. Voraussetzung ist ein dynamischer Website-Account, der zum Webspace auch eine Datenbank und den sogenannten Programminterpreter PHP enthält.

Seit der Version 5 besitzt PHP die Funktionen glob und scandir. Damit können die Namen der Ordner, Unterordner und Seiten aufgelistet werden. Setzt man glob/scandir für die Navigation ein, kann man auf eine Datenbank verzichten. Man kopiert nur alle Seiten einer Kategorie in einen Ordner. Mit scandir werden zunächst alle vorhandenen Ordner ermittelt und dann alle Dateien in den Ordnern und Unterordnern.

Für die Praxis sind zwei Aufgaben zu beherrschen: 1) der Umgang mit einem FTP-Programm, das die Daten auf den Server kopiert und 2) das Beherrschen von wenigen HTML-Gestaltungsbefehlen für Überschriften, Absätze, Aufzählungen und Auszeichnungen (fett und kursiv) der einzelnen Seiten. Die Gestaltung der Website insgesamt ist (individuell) in der Datei styles festgelegt.

FTP geht ganz einfach auf Tablet und Smartphone mit einer App bzw. auf dem Notebook mit FileZilla. Für die benötigten HTML-Befehle gibt es eine Visitenkarte mit den sogenannten Tags auf der Rückseite.

Die Beispielseite hat in der Navigationsspalte drei unterschiedliche Bereiche:

1) Oben werden die Ordner, Bilder und Texte im Ordner /images ausgewertet. Die animierte Darstellung der Fotos erfolgt (flashfrei) mit Superbox. Der gegebenenfalls unter den Vorschaubildern stehende Text steht in der Datei caption.html des Bildordners.
In den Großabbildungen kann der Rechtetext (IPTC), der in den Bildern steckt, gezeigt werden. Normalerweise benötigen Fotografen diesen Service. Er kann aber auch für einfache Bildunterschriften verwendet werden. Man braucht dafür eine geeignete (Bildbearbeitung-)Software.

2) Im mittleren Navigationbereich sind einige Kategorien vorgegeben. scandir listet auf Klick alle vorhandenen Dateien einer Kategorie in Form von Links zu den Seiten auf. Um weitere Seiten anzubieten, kopiert man diese einfach in den Ordner. Löscht man eine oder mehrere Dateien aus dem Ordner, erscheinen diese nicht mehr in der Navigation.

Um eine Terminübersicht zu realisieren, beginnt jeder Termin im Dateinamen mit jjjj-mm-tt_Thema.html. Durch eine Konditionierung innerhalb von scandir können vergangene Termine ausgeblendet bleiben.

3) Im unteren Bereich stehen Links zu externen Seiten und der Home-Link.

Worin besteht nun der Vorteil einer Homepage mit scandir anstatt Datenbank?
Das Einrichten und der Zugriff auf Datenbanken im Internet ist komplizierter als das Hochladen von Dateien mit FTP. Da man alle Dateien lokal in einer identischen Gliederung gespeichert hat, behält man Übersicht und Kontrolle.
Die Seiten können lokal erstellt und formatiert kontrolliert werden.
Mehrere Bildergalerien können leicht erstellt werden.

Welchen Nachteil muss man inkauf nehmen?
Es gibt keine Suche, die sich nur mit einer Datenbank einfach realisieren lässt.

Die eigene Cloud

Wer möchte guten Gewissens seine Daten in eine Cloud geben und Nutzungsbedingungen zustimmen, die man nicht versteht. Vom Patriot Act wollen wir hier gar nicht reden. Aber soll man deshalb auf den Komfort einer Cloud-Lösung verzichten? Daten in einen lokalen Ordner zu kopieren um sie auf anderen Geräten wie Notebook, Tablet und Smartphone nutzen zu können oder Dritten den Download dieser Daten zu gestatten, ist schon eine feine Sache.

Das funktioniert aber auch bei einem nationalen Provider wie zum Beispiel Domainfactory GmbH, wenn man einen Account (ab 3,99/Monat und 25 GB Speicherplatz) besitzt. Man geht ins Kundenmenü und wählt FTP-Accounts/LiveDisk. Dort erstellt man einen neuen FTP-Account, gibt ihm einen Namen und ein Passwort sowie eine Adresse auf dem Server, die für die Cloud genutzt werden soll. Dann aktiviert man mit einem Häkchen diesen FTP-Account und macht ihn damit zur LiveDisk (Domainfactory Markenzeichen). Zuguterletzt lädt man das angebotene Script runter, mit dem man auf seinem Computer das Pendant der LiveDisk einrichtet. Man hat nun eine Online-Festplatte im webDAV-Standard.

Wikipedia: WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen. Technisch gesehen ist WebDAV eine Erweiterung des Protokolls HTTP/1.1, die bestimmte Einschränkungen von HTTP aufhebt. Bisher kennt man aus Online-Formularen meist nur die Möglichkeit, einzelne Dateien hochzuladen (HTTP-POST). Mit WebDAV können ganze Verzeichnisse übertragen werden. Zudem ist eine Versionskontrolle spezifiziert.

Ich benutze dieses System zum drahtlosen Transfer meiner eBooks zum eReader, der einen Internet-Browser besitzt. Mit dem Browser gehe ich in meine passwortgeschützte Cloud.

Informativ oder creativ?

Wenn Grafiker Hand anlegen, spielt Text eine untergeordnete Rolle. Diese Erfahrung habe ich als Konzeptioner/Texter bei meiner Arbeit in und für Werbeagenturen in Frankfurt am Main gemacht. Die Grafiker von heute sind Webdesigner und unterscheiden sich in puncto Kommunikationsqualität oft nicht von ihren älteren Kollegen. Natürlich kann ich verstehen, dass Grafiker originell auftreten wollen, um sich abzuheben. Aber wenn der potentielle Kunde nichts erfährt, nützt Originalität nichts.
Wem diese Einstellung nicht gefällt, sollte David Ogilvy lesen, der heute noch als Guru der Werbung gilt. Auch bei Claude C. Hopkins zählt das Ergebnis. Und es gibt keinen Grund, die Gesetze der Werbung nicht im Internet zu beachten.

Bevor es jedoch um die Gestaltung geht, sollten die Hausaufgaben gemacht sein. Um die soll es sich hier drehen.

VIEWPORT
Mit der Etablierung der aktuellen Version (5) der Formatierungssprache HTML bietet sich ein einfacher Header an, der im Zusammenspiel mit den Formatangaben eine bessere – weil lesbarere – Darstellung auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen bietet.

TITLE
Wenn man Favoriten-Links setzt, erlebt man immer wieder Nichtssagendes wie Home, Willkommen oder einen Domainnamen. Das heißt, die Funktion des title der Startseite und der folgenden Seiten wurde missachtet. Und wenn der title bei allen Seiten der selbe ist, hat man in den Trefferseiten der Suchmaschinen das Nachsehen.
Arbeitet eine Website mit einer Datenbank, kann man den title on-the-fly generieren, indem ein spezielles Datenfeld oder die Headline einer Seite für den title verwendet wird.

URL
Die sogenannte URL einer Seite besteht aus dem Domainnamen und einer Seitenbezeichnung. Gut wenn es nicht die Datensatznummer, sondern ein informativer Text ist (www.domainname.de/Kontakt-und-Impressum). Auf hierfür kan man die Datenbank nutzen und das Servermodul rewrite.

STYLE
Die Trennung von Inhalt und Form ist eigentlich heute selbstverständlich. Die Formatierungsanweisungen können in einer separaten Datei stehen oder im Header der Seite/n. Bei vielen HTML-Seiten ist eine externe style.css natürlich obligatorisch, weil Formatierungsänderungen nur an einer Stelle vorgenommen werden müssen.

FAVICON
Diese Micrografik wird mit der URL gezeigt. Sie ist hilfreich, wenn Bookmarks/Favoriten gesetzt werden. Vor allem bei Tablets und Smartphones kommen sie zur Geltung. Als Alternative zur herkömmlichen, kleinen favicon-Grafik können die von Apple eingeführten größeren Touch Icons eingesetzt werden, die auf dem Smartphone viel besser aussehen. Im Netz gibt es Seiten, auf denen man favicons und Touch Icons online erstellen kann.

RWD RESPINSIVE WEB DESIGN
Wenn man möglichst viele Menschen mit seiner Homepage erreichen will, muss man seine Website heute auf allen Bildschirmen optimal aussehen lassen, ohne dass man sie mit Fingerakrobatik lesbar machen muss (je nach Thema und Zielgruppe dürfte der Anteil der Smartphone-Besuche zwischen 25-40% liegen).
Mit alternativen styles oder einem speziellem Aufbau läßt sich diese Forderung leicht erfüllen. Wenn die Inhalte aus der Datenbank kommen, ist doppelte Arbeit nicht nötig.
Bei Bildern und Grafiken muss man allerdings zweigleisig fahren. Für kleine Bildschirme sollten die Abbildungen nicht durch Größenangabe verkleinert werden, sondern durch Verkleinerungen in der Bildbearbeitung. Denn viele Smartphone-Besitzer haben ein begrenztes Highspeed-Volumen für ihre Internet-Flatrate.
Sinnvoll ist eine Seitengestaltung mit Vorschaubildern auch für große Bildschirme. Die Vorschaubilder sollten dann für die Smartphone-Displays eingesetzt werden.

Schnell startende und gut lesbare Sites sind eminent wichtig. Internetuser sind bequem, warten und bleiben nicht lange.

MAGERSUCHT
Immer mehr Wedesigner/Grafiker benutzen magere Schriften, die es schon immer gab – für Überschriften und Grafik. Heute bleiben die Gestalter ihrer Zunft treu und verwenden magere Schriften auch für Fließtext und degradieren diesen zur Graufläche. Dafür kann mann nur Verständnis haben, wenn man davon ausgeht, dass Gestalter keine Texte lesen.

STATISTIK
Damit man sehen kann, was Gestalter verzapft haben, ist eine Statistik nötig. Es muss nicht die schnüffelnde Google Analytic sein, ein Seitenzähler tut es auch, denn so genau muss man es nicht wissen. Aber die Verteilung von PC- und Mobil-Besuchern ist interessant. Dass ca. 50% aller Besucher Bots, also Suchmaschinen, sind, sollte nicht schocken.

BROWSER-CHECK
Eine gute style-Datei setzt zuerst mal alle Formate auf 0/none. Dann werden bestimmte Browser mit ihren speziellen Daten versorgt; und schließlich kommen die Vorgaben für das gewünschte Design. Trotzdem kann es nicht schaden, sich sein Baby in Internet Explorer, Firefox, Chrome, Safari und Opera anzusehen. Alle anderen Browser kann man wohl oder übel vergessen.

Resposive Web Design

Zwei Dinge muss man beachten: Übertragungsgeschwindigkeit und Seitengestaltung. Datentransfer ist für Smartphones und Tablets gleich, Seitengestaltung nicht unbedingt. Man kann auf einem Tablet auch die Desktop-Gestaltung akzeptieren.

Das erfordert im Prinzip eine Weiche, die Desktop-Computer/Netbooks, Tablets und Smartphones erkent. Die Trennung ist aber nicht trivial, weil die Grenzen der Geräte fließend sind.

Eine eindeutige Unterscheidung gibt es nur durch die Datenübertragung. Ist die aber wirklich eindeutig? Es gibt schließlich Smartphone-User, die besser und billiger mit dem Netz verbunden sind als PC-Nutzer.

Deshalb empfehle ich als ersten Schritt den Einsatz von Mobile-Detect.php als Weiche. Diese Klasse unterscheidet nur zwischen Desktop und Mobile.

Damit jeder Besucher die Möglichkeit hat, die Selektion zu korrigieren, gehört auf beide Versionen ein Link zur „anderen“ Darstellung. Soweit die Zwei-Wege-Lösung.

Responsives Webdesign packt hingegen alles in eine Seite und stellt die Navigation anhand der Displaygröße automatisch ein. Das kann man am PC durch die Größe des Fensters simulieren. Allerdings ist Responsive Web Design ein Kompromiss auf beiden Seiten. Besonders bei sehr vielen Kategorien mit vielen Beiträgen wird RWD schnell unübersichtlich.

Für responsives Design verwende ich MegaMenu, nutze für die mobile Darstellung jedoch oft ein anderes Script, das über die Weiche aufgerufen oder als Link angeboten wird.

Google Adwords

Wer heute einen Hersteller von Betonwerkstein oder Blockstufen sucht, googelt, zB mit www.startpage.com. Alle anderen Suchmaschinen und Datensammler kann man vergessen. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite muss man eine Homepage so aufbauen und bestücken, dass Google das Angebot richtig in seine Datenbank übernimmt. Man muss die Kriterien kennen und sich darauf einstellen.

Neben und über den Treffern zeigt Google Textanzeigen, die Kunden schalten, um besser gesehen zu werden oder auf bestimmte Angebote aufmerksam zu machen.

Google wirbt mit einem Gutschein oder einer Gutschrift für die sogenannten Adwords. Man ruft am besten an (0800 5894011), bestellt den Gutschein und stellt seine Fragen.

Das System auszuprobieren ist also kein Risiko, zumal es sich um ein Prepaid-Verfahren handelt. Wenn nichts mehr eingezahlt wird, ist die Werbung beendet. Es gibt also keine Vertragsdauer.

Und wie funktioniert das nun?

Für jeden Suchbegriff erstellt man online eine Anzeige. Dann legt man den Betrag fest, der pro Tag maximal ausgegben werden soll. Schließlich bestimmt man den Betrag, der per Click auf eine Anzeige vom Konto abgebucht werden soll. Der cpc (cost per click) bestimmt die Position der Anzeige auf den Trefferseiten. Diese Position wird im Auktionsverfahren bestimmt. Wer für einen Suchbegriff am meisten zahlt, steht ganz oben. Je nach Branche und Angebot muss man seine Erfahrungen machen. Den cpc kann man jederzeit online ändern wie auch das Tageslimit.

Einen Report gibt es jeden Monat. Man kann den Status jederzeit online einsehen. Wenn das Konto einen niedrigen Stand erreicht hat, gibt es ebenfalls eine Email.

WordPress – .org oder .com?

WordPress.com und WordPress.org sind zwei paar Schuhe. WordPress.com.ist ein Server, auf dem man eine Website einrichten kann – kostenlos mit name.wordpress.com oder aufwändiger, kostenpflichtig und werbefrei mit eigener Domain. WordPress.org ist eine Software. Man braucht einen Webspace, um die Software darauf zu installieren.
Für WordPress.com braucht man lediglich eine bestehende Emailadresse. Das Problem „Auslandskunde“ besteht also nicht.

Diese ursprünglich für Blogs entwickelte Software lässt sich auch als konventionelle Homepage einsetzen. Es gibt bei beiden Lösungen sogenannte Seiten, die im oben stehenden Menü permanent gezeigt werden. Und es gibt Beiträge, die chronologisch organisiert sind: der neueste Beitrag steht immer oben. Eine Zuordnung zu Kategorien ist möglich und sehr sinnvoll.

Die Übernahme von bestehenden Websites ist einfach, aber die Bilder werden aus dieser bezogen, was problematisch werden kann, wenn es die Domain nicht mehr gibt. Sinnvoll ist, die Bilder auf einen neutralen Webspace zu legen und die Adresse im WordPress-Editor entsprechend zu ändern.

In WordPress ist eine Mediathek vorgesehen, in die man alle Bilder hochlädt und dann den Seiten und Beiträgen zuordnet. Das lässt sich bei neuen Beiträgen und sinnvollen Dateinamen gut machen. Alle (auch die nicht verwendeten) Bilder in die Mediathek auf einmal hochzuladen, ist allerdings kontraproduktiv.